Verkehrsrecht – Rechtsanwalt in Winsen (Luhe)
Die Kanzlei im Südertor berät und vertritt Mandanten aus Winsen (Luhe) und der Region im Verkehrsrecht – nach einem Verkehrsunfall, bei Ärger mit der Kfz-Versicherung, bei Bußgeldverfahren, Fahrverbot oder Punkten sowie bei Fragen rund um die Fahrerlaubnis.
Wenn es „brennt“, zählt vor allem eines: schnell Klarheit, saubere Fristenkontrolle und ein strukturiertes Vorgehen – damit Sie Ihre Ansprüche sichern oder unnötige Nachteile vermeiden.
Typische Anliegen, bei denen wir kurzfristig unterstützen:
- Verkehrsunfall: Schadensersatz, Schmerzensgeld, Nutzungsausfall, Mietwagen, Gutachter
- Kfz-Versicherung: Kürzungen, Verzögerungen, Haftungsquote
- Bußgeld / Blitzer / Fahrverbot / Punkte: Prüfung der Messung und des Verfahrens
- Fahrerlaubnis / MPU: Entziehung, Neuerteilung, Auflagen
- Verkehrsstrafrecht: z. B. Unfallflucht, Trunkenheit, Nötigung (je nach Fall)
Kontakt / Termin:
Telefon: (0 41 71) 88 85-0
E-Mail: info@kanzlei-suedertor.de
Wenn Fristen laufen (z. B. Bußgeldbescheid, Anhörung, Fahrverbot): bitte telefonisch melden.
Was Sie jetzt sofort tun sollten
Nach einem Unfall:
- Keine vorschnellen Schuldeingeständnisse abgeben, Beweise sichern (Fotos, Zeugen, Skizze).
- Unfallgegner, Kennzeichen, Versicherungsdaten dokumentieren.
- Bei Personenschaden oder unklarer Lage: Polizei hinzuziehen.
Bei Bußgeld/Anhörung:
- Fristen notieren, Unterlagen vollständig aufbewahren.
- Nicht „aus dem Bauch heraus“ schreiben – erst sinnvoll prüfen lassen, was wirklich vorgeworfen wird.
Leistungen im Verkehrsrecht
Wir unterstützen Sie insbesondere bei:
- Unfallregulierung (Schadensersatz, Schmerzensgeld, Reparatur, Totalschaden, Wertminderung)
- Durchsetzung/Abwehr von Ansprüchen gegenüber Unfallgegnern und Versicherungen
- Bußgeldverfahren (z. B. Geschwindigkeit, Abstand, Rotlicht, Handy) inkl. Fahrverbot/Punkten
- Fahrerlaubnisrecht (Entziehung, Neuerteilung, Auflagen, MPU-Themen)
- Verkehrsstrafrechtliche Vorwürfe mit Verkehrsbezug (je nach Sachverhalt)
- Fahrzeugkauf/-verkauf (Sachmängel, Rückabwicklung, Gewährleistung)
Verkehrsunfall: Ansprüche sichern und sauber durchsetzen
Ein Verkehrsunfall ist nicht nur „Blech“. Häufig geht es um Kostenpositionen, Quoten und die Frage, was die Versicherung akzeptiert oder kürzt. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Ansprüche strukturiert zu erfassen und rechtssicher geltend zu machen – außergerichtlich und, wenn nötig, gerichtlich.
Typische Themen nach einem Unfall:
- Reparaturkosten oder Totalschaden-Abrechnung
- Mietwagen / Nutzungsausfall
- Schmerzensgeld (bei Verletzungen)
- Wertminderung, Gutachterkosten, Abschleppkosten
- Streit über Haftungsquote / Mitverschulden
Umgang mit Versicherungen (Haftpflicht/Kasko)
Versicherungen regulieren nicht immer „automatisch richtig“. Häufige Probleme sind verzögerte Bearbeitung, Kürzungen oder Einwände zur Schadenshöhe. Wir übernehmen die Kommunikation, prüfen die Rechtslage und setzen berechtigte Ansprüche durch – oder wehren unberechtigte Forderungen ab.
Bußgeld, Punkte, Fahrverbot: Fristen und Verteidigungsmöglichkeiten
Bei Bußgeldverfahren geht es oft nicht nur um Geld, sondern um Punkte, Fahrverbot und mittelbare Folgen (Beruf, Mobilität). Eine Prüfung lohnt sich insbesondere, wenn die Messung fehleranfällig ist, die Beschilderung unklar war oder das Verfahren formale Schwächen hat.
Bußgeldbescheid: kurze Frist
Gegen einen Bußgeldbescheid kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden. Ob Einspruch sinnvoll ist, hängt von Vorwurf, Beweislage und den Risiken (z. B. Kosten) ab – das sollte vorab sauber abgewogen werden.
„Blitzer“ & Messverfahren
Je nach Fall kann es sinnvoll sein, Messung, Unterlagen und Verfahrensablauf zu prüfen. Ziel ist eine realistische Einschätzung: Lohnt sich Vorgehen – ja oder nein? Und wenn ja: mit welcher Strategie?
Fahrerlaubnis, Entziehung, MPU: wenn Mobilität auf dem Spiel steht
Wenn die Fahrerlaubnis gefährdet ist, sind die Folgen oft gravierend. In solchen Fällen ist ein planvolles Vorgehen wichtig – insbesondere bei behördlichen Maßnahmen, Auflagen oder Fragen der Neuerteilung.
Wir unterstützen Sie bei der rechtlichen Einordnung, beim Vorgehen gegenüber der Behörde und bei der strukturierten Vorbereitung der nächsten Schritte (z. B. Unterlagen, Nachweise, Fristen).
Verkehrsstrafrecht: wenn aus dem Vorwurf „mehr“ wird
Bestimmte Sachverhalte sind nicht nur Ordnungswidrigkeiten, sondern strafrechtlich relevant (je nach Fall z. B. Unfallflucht, Alkohol/Drogen im Verkehr, Nötigung, gefährlicher Eingriff). Dann gelten andere Risiken und eine andere Verfahrensdynamik.
Fahrzeugkauf / Autohändler: Mangel, Rückabwicklung, Gewährleistung
Auch Konflikte rund um den Autokauf sind im Verkehrsrecht praktisch häufig: Mängel kurz nach Übergabe, Streit über Gewährleistung, Rücktritt oder Kaufpreisminderung. Wir prüfen, welche Rechte Sie haben und welches Vorgehen wirtschaftlich sinnvoll ist.
So läuft die Zusammenarbeit ab
1. Erste Einordnung (kurz & klar)
Was ist passiert, welche Unterlagen gibt es, welche Fristen laufen, welches Ziel ist realistisch?
2. Prüfung & Strategie
Wir prüfen Rechtslage und Beweislage und entwickeln mit Ihnen eine sinnvolle Vorgehensweise.
3. Umsetzung
Kommunikation mit Versicherungen/Behörden, Anspruchsdurchsetzung oder Verteidigung im Verfahren.
4. Abschluss
Einigung, Regulierung, Bescheid-/Gerichtsentscheidung – mit transparentem Überblick über die nächsten Schritte.
Was wir für die erste Prüfung benötigen
Je nach Fall sind hilfreich:
- Unfall: Unfallbericht, Fotos, Zeugenangaben, Schriftverkehr mit Versicherung, Gutachten/Kostenvoranschlag, Reparaturrechnung
- Bußgeld: Anhörung, Bußgeldbescheid, Zustellungsdatum, Messstelle/Verstoßdaten
- Fahrerlaubnis/MPU: Bescheide, Schreiben der Behörde, Fristen, relevante Vorgänge
- Fahrzeugkauf: Kaufvertrag, Übergabeprotokoll, Mängelanzeigen, Werkstattberichte, Korrespondenz
Häufige Fragen zum Verkehrsrecht
Muss ich nach einem Unfall sofort zur Versicherung?
Sie sollten den Schaden zeitnah melden. Wichtig ist vor allem, dass Sie den Unfall dokumentieren und keine voreiligen Erklärungen abgeben, die später nachteilig sind.
Wann lohnt sich ein Vorgehen gegen Bußgeld oder Fahrverbot?
Das hängt von Messung, Unterlagen und Folgen ab (Punkte/Fahrverbot/Beruf). Sinnvoll ist eine Prüfung insbesondere dann, wenn die Konsequenzen erheblich sind oder Zweifel am Verfahren bestehen.
Wie schnell muss ich beim Bußgeld reagieren?
Bei einem Bußgeldbescheid ist die Einspruchsfrist kurz: zwei Wochen nach Zustellung
Was ist, wenn die Versicherung kürzt oder nicht reagiert?
Kürzungen und Verzögerungen kommen vor. Entscheidend ist, die Anspruchsgrundlagen sauber zu dokumentieren und Fristen im Blick zu behalten. Wir übernehmen die Kommunikation und setzen berechtigte Ansprüche durch.
Was passiert, wenn die Fahrerlaubnis entzogen werden soll?
Dann kommt es auf die behördliche Begründung, Fristen und das richtige Vorgehen an. Eine frühe rechtliche Einordnung hilft, Fehler zu vermeiden und Optionen realistisch zu bewerten.
Vertreten Sie beide Seiten eines Unfalls?
Nein. Wir vertreten stets die Interessen einer Partei und achten konsequent auf die Vermeidung von Interessenkonflikten.
Ansprechpartner und Kontakt
Gern beraten wir Sie persönlich zu Ihrem Anliegen und besprechen das weitere Vorgehen – verständlich, strukturiert und mit Blick auf Fristen und Risiken.
Telefon: (0 41 71) 88 85-0
E-Mail: info@kanzlei-suedertor.de
Rathausstraße 60, 21423 Winsen (Luhe)